Mittwoch, 10. September 2014

Neuer Termin Stammtisch

Der nächste Stammtisch findet voraussichtlich am 11.10.2014 in der Taverne zum Dracheney in Fuchsmühl statt - wie immer in Gewandung. Kurzfristige Änderungen werden intern bekanntgegeben.

Sonntag, 29. Juni 2014

Bericht: Lager auf dem Marktspectaculum zu Bärnau

Datum: 21./22.6.2014
Ort: Bärnau
Anlass: Martkspectaculum
Wetter: durchgehender Wechsel von Sonne und Wolken, allerdings kein Regen, nachts ca. 10 Grad, tagsüber ca. 20 Grad

Speiseplan: Freitag abend gab es Fleischpastete aus der Pfanne zu Spiegelei und Brot, am Samstag ließen wir uns zum Mittag gar köstliche Gemüsesuppe mit Rindfleisch schmecken

Besonderes: Der Aufbau von Zelt und Nebenzelt fand bereits am Donnerstagabend statt und gestaltete sich deshalb auch besonders stressfrei. Ein herzliches "Vergelt's Gott!" an diesem Punkt an unsere freiwilligen Helfer! Der heilige Petrus schenkte uns tagsüber wohlig angenehme Temperaturen, sodass weder Recke noch Weib zu frieren oder zu schwitzen brauchte.

Diejenigen, die sich dennoch nach mehr Wärme sehnten - nämlich die Herren Ritter! - probierten die neuste Attraktion der Bärnauer Organisatoren aus: den beheizten Badezuber. Nach ausgiebiger Zeit im heißen Nass wurde dieser auch für hervorragend befunden. Nachahmung "wärmstens" empfohlen! Auch der Abbau am Sonntag, wie immer mit einem weinenden Auge, verlief ruhig und wohlgeordnet.

Als Besonderheit bekamen wir diesmal hohen Besuch von einem Gesandten des königlich-bayrischen Tagesboten der Region Tirschenreuth. Das Ergebnis mag der geneigte Leser hier bewundern:



Aus: Neuer Tag, Ausgabe Tirschenreuth, Montag 23. Juni 2014

Wie immer war es uns eine große Freude, in Bärnau wieder dabeigewesen zu sein, und wir freuen uns schon auf das Wiedersehen in zwei Jahren.

Gott zum Gruße,
HvW

Sonntag, 4. August 2013

Pergament - das Papier des Mittelalters

Vor der Verbreitung von Papier als Beschreibstoff verwendete man im Mittelalter hauptsächlich Pergament, um Bücher herzustellen. Es besteht aus der Haut von Kälbern, Ziegen oder Lämmern, die in eine Kalklösung eingelegt, abgeschabt und in einem Rahmen gespannt getrocknet wurde. Der Vorteil von Pergament war, dass es glatter als das zuvor verwendete Papyrus war, welches aus Pflanzenfasern hergestellt wurde.

Papyrus (Quelle: Wikipedia)





Pergament (Quelle: Wikipedia)
Außerdem war es möglich, die Tinte vorsichtig wieder vom Pergament abzukratzen und es noch einmal zu verwenden - zum Beispiel wenn man sich verschrieben hatte. Solche wiederverwendeten Pergamentseiten heißen Palimpseste.

Papier hingegen gab es erst gegen Ende des 14. Jahrhunderts und ist nicht mit unserem heutigen Produkt vergleichbar. Um es herzustellen, wurden alte Stofffetzen, genannt Hadern, so lange zerkleinert und eingeweicht, bis ein zäher Brei entstanden war. Schöpfte man diesen Brei in ein Sieb, presste ihn und ließ ihn trocknen, entstand das Hadernpapier.

Viele Papiermühlen versahen ihre Siebe mit Symbolen aus Draht, die nach dem Trocknen noch im Papier sichtbar waren - die Urform des Wasserzeichens. Die erste Papiermühle im süddeutschen Raum stand übrigens in Nürnberg.

Sonntag, 28. April 2013

Neue Markttermine für 2013

Liebe Ritter und Edelfräulein,

bei unserem letzten Stammtisch haben wir beschlossen, dieses Jahr folgende Märkte in unserer Gegend unsicher zu machen:

18.-19.05. Historischer Markt zur 750-Jahr-Feier, Waldershof
17.08. Cave Gladium, Furth im Wald
18.08. Collis Clamat, Wunsiedel
06.-08.09. Festival Mediaval, Selb

Weitere interessante Termine, die wir im Hinterkopf behalten haben und wenn möglich ebenfalls wahrnehmen werden, sind:

30.05.-02.06. Mittelaltermarkt Burg Rabenstein 
13.-14.07. 875 Jahre Waidhaus
02.-04.08. Amberger Brunnenfest

Ein schönes Mittelalterjahr und noch schönere Erlebnisse in einer anderen Zeit wünscht Euch

HvW

Montag, 1. April 2013

Ostentamus superbus*: unser neuer Treffpunkt!


Liebe Ritter und Edelfräulein,

es ist so weit! Die Grex Petripacensis hat einen wunderschönen neuen Treffpunkt, die "Taverne zum schwankenden Bären" nebst eigenem Backofen.


Als stolzer Besitzer lud Florian der Langmütige am 23. März anno domini MMXIII zur feierlichen Einweihung ein.
Das Festessen bestand aus einem vortrefflichen, selbst zubereiteten Spanferkel und frisch gebackenem Brot, welche alle anwesenden Mitglieder mit dem größten Vergnügen verspeisten.


Und so sieht die Taverne von innen aus:

Bei Tage...


... und in der Nacht. (Die modernen Gerätschaften mögen entschuldigt werden, da sie zum Entstehungszeitpunkt der Bilder zur Motivation der Erbauer beitrugen. ;)




Ein eingebauter Ofen sorgt dafür, dass es auch im tiefsten Winter in der Taverne schön warm und gemütlich bleibt:




Wir bedanken uns herzlich bei Florian für das vorzügliche Mahl und die Gastfreundschaft und freuen uns schon auf den nächsten Stammtisch!




* "we proudly present" - für die Korrektheit der Übersetzung übernimmt die Autorin dieses Textes keine Garantie! ;)